Wer gestaltet die Zukunft?

Was uns bewegt?

Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der nachhaltig entstandene Architektur allen Akteur:innen einen unschätzbaren Mehrwert bietet. Was heißt das konkret? Diese Architektur verfolgt einen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz, für die Gesundheit und das Wohlbefinden aller, für die schonende Nutzung von Ressourcen, für das Auffüllen von Ressourcen, für das Erkennen von Synergien – und zwar bezogen auf die Energie der einzelnen Akteur:innen, wie die der Baustoffe.

Wer schafft den Raum?

Nach dem Bio-Ei vom glücklichen Huhn aus der Region [wo auch die Bauer:innen noch eine Marge für ein eigenes gesundes Leben haben], der Naturkosmetik und der Bio-Wolle vom flauschigen Schaf aus dem Nachbardorf [die von glücklichen Weber:innen und Stricker:innen zu einem gemütlichen Pulli verarbeitet wird], ist es an der Zeit, die nächste Schicht und Dimension anzugehen: Wer schafft meinen Raum? Der Kreis der Nachhaltigkeit schließt sich nur dann, wenn diese wesentliche soziale Komponente Beachtung findet.

Haben wir eine Zukunft?

Die Frage nach dem Raum ist eine Frage der Zukunft. Und es geht um weitaus mehr als [nur] Architektur. Es geht um unseren Lebensraum, um den blauen Planeten. Um ein neues Bewusstsein unserer Verantwortung anderen und unserer Zukunft gegenüber.

Für eine faire Architektur.

Wer wir sind?

Wir sind Astrid Maria Rappel, Simone Lang und Tania Ost.
Wir wünschen uns entlang des gesamten Projektzyklus mehr Wertschätzung
für alle am Prozess beteiligten Akteur:innen und Ressourcen.

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Für faire Kommunikation.

Wer wir sind?

Nur im Austausch können wir fairen Raum denken und Zukunft gestalten.
Denn Sprache prägt Raum.
Und Architekturkommunikation bestimmt, wie wir Raum wahrnehmen und wertschätzen.

[Porträt Roberta Valerio]

[Porträt Roberta Valerio]

Ist suffizient »fair«?

Ist ein suffizientes Handeln wertschätzend, den Menschen und den Ressourcen des Planeten gegenüber? Erfährt es Teilen als bereichernd? Ist es frei von Ballast? Ist es auf Qualität fokussiert und weiß diese Qualität zu schätzen und zu pflegen?

Ermöglicht Suffizienz am Ende ein freieres Leben, und zwar für alle gleichermaßen?

Teilen

Heißt suffizient handeln auch fair teilen? Nicht Fläche und Raum [irgendwie] verteilen sondern fair teilen, abgestimmt auf die Bedürfnisse der einzelnen?

Wofür steht Suffizienz?

Für Wertschätzung des Vorhandenen, für Verzicht im Sinne einer Reduktion auf das Wesentliche [auf das, was glücklich stimmt], für mehr Miteinander, für Flexibilität in der Raumgestaltung, für Fairness in der Raumverteilung, für eine neue Form der Ästhetik, für Achtsamkeit? Dafür? Und wofür nicht? Und wofür noch?

Wie achtsam sind wir?

Geht es bei Fairness um Anerkennung, um Bewusstsein, um Wertschätzung? Wie können wir eine faire Haltung entwickeln? Und inwiefern oder wie bewirken, dass diese Haltung im Umfeld abfärbt und zu fairem Handeln animiert und bewegt?

Als Architekturkommunikatorinnen nutzen wir die Mittel, die wir kennen: unsere Stimme und Sprache.

Was ist nicht fair?

Was fällt Dir bzw. Ihnen direkt dazu ein? An welchen Lebensraum denkt Ihr oder denken Sie sofort?

Was meinen wir mit fair?

Uns liegen soziale Seiten der Nachhaltigkeit besonders am Herzen.

Schließt auch Ihr, schließen auch Sie diese sozialen Aspekte direkt ein, wenn es um faire Architektur-[Kommunikation] geht? Und welche Aspekte und Seiten sind es, an die Ihr oder Sie direkt denken?

Ökologie

Gehen Ökologie und Fairness immer Hand in Hand? Ist ökologisches Handeln eine Folge fairer Haltung? Oder sogar umgekehrt?

Wen und was denkt Ökologie mit?

Gerechtigkeit

Wie sieht Gerechtigkeit aus? Und was hat sie mit einem wertschätzenden Miteinander, Verantwortung und dem Recht auf eine lebenswerte Umwelt gemein?

Ist fair auch digital?

Inwieweit kann Digitalisierung dazu beitragen, dass wir Raum fairer gestalten und fairer [darüber] kommunizieren?
Sie sorgt für Transparenz, sie ermöglicht Teilhabe. Um nur ein paar Aspekte zu nennen.

Digitale Werkzeuge und Prozesse dienen keinem Selbstzweck, sondern sie sind im besten Fall die Antwort auf das »Wie?«, wenn das »Warum?«, das »Wofür?« oder das »Wozu?« klar beantwortet wurden.

Besuch bei Schnitzer&

Dankeschön an Kerstin Anneser und Martin Schnitzer für den Austausch und die Führung durch die Ausstellung von Anna Heringer. Dieses Engagement für Kultur und Soziales bewundern wir. Es ist nicht selbstverständlich. Gerade für ein Unternehmen, das sich mit Software befasst. Und nicht auf diese zusätzliche Sichtbarkeit angewiesen ist. Doch werden so die Werte von Schnitzer& sichtbar[er].

Dabei sorgen das Engagement wie die Digitalisierung im hier besten Sinne für Transparenz.

Objekte

Welche Textilien und Baustoffe, insbesondere Lehm, wie neu eingesetzt werden und wie Projekte partizipativ entstehen können, wie Objekte Geschichte festhalten und in Erinnerung rufen, zeigt die Ausstellung eindrucksvoll.

Projekte

Mit dem Erwerb einzelner Textilien im Studio& können Sie direkt die Projekte fördern, die Anna Heringer begleitet und unterstützt.

Mode und Architektur

Was haben Mode und Architektur gemein? Im besten Fall? Dass wir parallel von #fastfashion und #fastarchitecture und #greenwashing wegkommen. Für eine faire Mode und Architektur[-Kommunikation].

Wir freuen uns auf den Austausch mit Martin Schnitzer und den Besuch der Ausstellung von Anna Heringer im Studio:

»Studio Anna Heringer – Form follows love. Lehm, Bauten, Textilien / Schnitzer& Studio«

Im Wandel

Können wir den Schalter umlegen?
Jeder Wandel braucht Zeit, mancher Wandel erfolgt rasant, anderer gestaltet sich langsamer. Wie können wir uns und unsere Räume kontinuierlich entwickeln? Hin zu fairer Architektur? Welches Verständnis von fairem Raum haben wir? Wie entwickelt es sich [weiter]?

Wir leben in Zeiten des Umbruchs. »Die City im Wandel | Wie verändern sich aktuell Städtebau, Architektur und Innenarchitektur?« ist das Thema der JUNG Architekturgespräche in München.

Wir freuen uns auf den Austausch!

Transparenz

Wofür steht Transparenz? Was ist transparent? Geht es darum, alle Prozesse offenzulegen?

Heißt es, dass es nichts zu verbergen gibt? Entlang der Wertschöpfungskette? Dass wir nichts auslassen? Wenn wir über etwas berichten? In Texten oder Bildern?

Inklusion

Schließt Fairness alle ein? Und schließt faire Architektur[-Kommunikation] niemanden aus? [Laufen beide Ansätze auf das gleiche hinaus?] Sei es etwa sprachlich und räumlich? In der Architektur[-Kommunikation]?

Ethik

Wann ist Architektur[-Kommunikation] ethisch vertretbar? Für wen und wofür? Und ab wann wird sie nicht mehr zu verantworten? Heißt fair handeln auch Verantwortung tragen?

Demokratie

Oder etwa umgekehrt? Ist demokratisch auch fair, konkret bezogen auf Raum?

Ästhetik

Und warum wird die Kraft von Ästhetik [als Wert] vielleicht unterschätzt?

Was meinen Sie?

Wofür steht fair?

Was verbinden Sie oder was verbindet Ihr mit »fair«?

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Antworten.

Sprache und Raum

Worüber? Über Architektur, über Raum insgesamt.

Wie wir darüber sprechen [in Bildern und Texten] prägt die Wahrnehmung von Architektur und gestaltet den Raum selbst. Denn die Medien sind mächtig und einen Großteil der Architektur »kennen« wir, ohne sie je betreten zu haben. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: Wir setzen uns [zu?] selten mit dem Raum auseinander, der uns unmittelbar betrifft.

So oder so stehen wir damit als Architekturkommunikator:innen in der Verantwortung.

Und wir können uns für faire Architektur und ebenso faire Kommunikation einsetzen.

Für einen fairen Raum

Wie sähe ein fairer Raum aus? Was würde den Raum ausmachen?

Wir stellen uns eine Zukunft vor, in der nachhaltig entstandene Architektur allen Akteur:innen einen unschätzbaren Mehrwert bietet. Was heißt das konkret? Diese Architektur verfolgt einen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz, für die Gesundheit und das Wohlbefinden aller, für die schonende Nutzung von Ressourcen, für das Auffüllen von Ressourcen, für das Erkennen von Synergien – und zwar bezogen auf die Energie der einzelnen Akteur:innen, wie die der Baustoffe.

Fokus

Wohin richten wir unseren Fokus? Auf das Gute? Auf das Schöne? Dorthin wo eine:r am lautesten ruft? Und warum lenkt uns das manchmal von uns selbst, unseren Werte oder unserer Zufriedenheit ab?

Weil das Gras bei den Nachbar:innen grüner ist? Und gesünder aussieht? Nein. Das Gras hat höchstens den Anschein. Im Architekturjournal. Im Hochglanzmagazin. Auf Instagram. Das Bild zeigt nicht, wie aufwendig die Pflege ist, wie möglicherweise toxisch die Pflegemittel, wie unglücklich die Nutzer:innen.

Manchmal richten wir unsere Blicke dorthin, wo alles besser aussieht, aus einem Mangel heraus, aus einem Wunsch nach Neuem. Dabei ist der Schlüssel beim Garten wie in der [Landschafts-]Architektur insgesamt der Blick auf den Bestand. Der Blick auf das, was da ist.

Entscheidungen

Wohin lenken wir Blicke? Die der anderen Menschen und unsere. Auf die Schokoladenseiten? Inwieweit steuern wir Wahrnehmungen durch Bild-, Text- und Lebensabschnitte oder -ausschnitte? Tun wir dies nicht immer? Bewusst oder unbewusst lenken wir Blicke auf Missstände oder auf das, was glänzt, was interessant erscheint und was uns ein positives Gefühl vermittelt. Oder nicht?

Immer treffen wir Entscheidungen. Und sei es indirekt, etwas nicht zu zeigen, indem wir etwas anderes zeigen.

Austausch

…und alle am Bau Beteiligten genauso. Für eine faire Architektur.

…sehen wir uns gleich? Beim Architecture Matters – Annual Summit on Cities and the Future mit vielen anderen tollen Menschen!

Zukunft?

Haben wir eine Zukunft?

Die Frage nach dem Raum ist eine Frage der Zukunft. Und es geht um weitaus mehr als [nur] Architektur. Es geht um unseren Lebensraum, um den blauen Planeten. Um ein neues Bewusstsein unserer Verantwortung anderen und uns selbst gegenüber.

Schicht für Schicht

Sind Sie, sind wir bereit für die nächste Schicht?

Vieles mag umweltschonend und gesund sein, aber noch lange nicht fair produziert worden sein. Das gilt für Nahrungsmittel, für Kleidungsstücke wie für den uns umgebenden Raum.

who made my space – oder – Wer gestaltet die Zukunft?

Standards

Warum tragen nach 30 Jahren »Fairtrade« noch die wenigsten Produkte das Siegel?
Und wie ließe sich ein solcher Standard im Bauwesen etablieren?

Innen und Außen

Arbeiten wir uns Schicht für Schicht von Innen nach Außen vor? Erst die Ernährung, dann die Hautpflege, dicht gefolgt von der Kleidung und schließlich die Wohnung, später die Stadt? …für eine faire – und wirklich nachhaltige, nämlich lebensfähige und lebenswerte – Erdkugel?

Wie sähe der Raum aus?

Wäre ein fairer Raum ein geschützter Raum? Ein Raum der Freiheit? Der Gleichberechtigung? Der Zukunft?
Was würde den Raum ausmachen?

Wenn wir in Ruhe darüber nachdenken, wird uns klarer, was alles unfair läuft. Für eine faire Architektur.

Wer wir sind?

Wir sind Astrid Maria Rappel, Simone Lang und Tania Ost. Wir wünschen uns entlang des gesamten Projektzyklus mehr Wertschätzung für alle am Prozess beteiligten Akteur:innen und Ressourcen.

Nachhaltigkeit

…zu oft wird nachhaltig nur ökologisch verstanden. Das ist zwar ein erster Schritt, aber warum spielt der soziale Aspekt entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette meist eine sehr untergeordnete Rolle?

Fragen

Wir wünschen uns entlang des gesamten Projektzyklus mehr Wertschätzung für alle am Prozess beteiligten Akteur:innen und Ressourcen.

Wir fragen uns, wie dieser Wunsch in Erfüllung gehen kann. Und wer ihn teilt.

Haben Sie Antworten auf unsere Fragen? Wir freuen uns auf den Austausch.

Feminismus

…einen feministischen Kampftag voller Lichtblicke wünschen wir uns! Kann feministisches Denken und Handeln die Welt retten? Und Zukunft überhaupt erst möglich machen?

Um welchen Kampf geht es Ihnen? Und welche Kämpfe führen Sie täglich?

Antworten

Begleiten Sie unsere Reise? Wir haben mehr Fragen als Antworten. Folgen Sie uns auch auf LinkedIn. Und suchen Sie mit uns nach Antworten.

Fragen über Fragen

Seit Februar 2022 sind es noch mehr Fragen. An die Zukunft.

Architektur betrifft uns alle.

Haben Sie Antworten auf unsere Fragen?

Wir freuen uns auf den Austausch.

Astrid Maria Rappel, Simone Lang und Dr. Tania Ost
mail [at] whomademyspace.com